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Differenzierung

Aktualisiert: 26. Juni

Ich denke – also bestimmt das meine Art zu leben? Oder doch eher andersherum: Ich lebe, und dadurch ändert sich meine Art zu denken? Man hat immer die Wahl sich bewusst für etwas zu entscheiden oder in der Nicht-Entscheidung zu bleiben.



Oft stören uns jedoch negative Glaubenssätze eine Entscheidung zu treffen und damit an der Verwirklichung einer guten, lustvollen und nährenden Beziehung. Wir beklagen einen Mangel an Intimität, es fehlt uns das Begehren, oder wir fürchten uns davor zu sagen, was wir wirklich empfinden. 

In Gedanken spielen wir mit der Trennung und sagen:


„Manchmal muss man sich trennen, um wieder zueinander zu finden.“ 


Doch aussprechen tun wir es meist nicht und hoffen, dass sich alles von selbst regelt. Weil es einfacher ist zu streiten, als Begehren zu zeigen. 

Wie kommen wir aber vom bloßem Begehren nach Sex zum Begehren beim Sex? Intimität zum Partner aufbauen und gleichzeitig für sich selbst sorgen steht nicht im Widerspruch. 


​Wahre Intimität fühlt sich nicht immer toll an, sie verunsichert uns oft und deshalb scheuen wir davor zurück. Im günstigsten Fall entwickeln wir uns weiter und sehen unsere Liebesbeziehung als ein System, eines, dass ganz eigene Regeln hat. Diese Regeln sind nicht für jede Beziehung gleich. Wir dürfen uns durchaus erlauben, unsere Beziehung so zu gestalten, wie es sich für uns gut anfühlt. 


In einer Beziehung, in der das Bedürfnis nach Individualität und nach einem guten miteinander vereint sind, können Leidenschaft und Lust wachsen. 

Trauen wir uns, einander endlich kennen zu lernen, eins und doch jeder selbst zu sein. Differenzieren wir uns.

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